Täschnerin berät Kunden.

Mittelaltermärkte für Museen

Mittelaltermärkte für Museen auf die Beine zu stellen, das gleicht der Quadratur des Kreises. Denn dabei begegnen sich zwei völlig verschiedene Welten. Wir von Past Present Promotions versuchen es trotzdem. Und wir meinen, mit Erfolg.

Was unsere Mittelaltermärkte museumstauglich macht

Zunächst einmal führen unsere Handwerker ihr Handwerk auch wirklich vor. Bei uns kann man dem Täschner, Schreiner oder Miniaturenmaler tatsächlich bei der Arbeit zusehen. Na klar, der eine oder andere bringt auch halb fertige Produkte mit auf den Markt. Die sind dann in der heimischen Werkstatt möglicherweise – aber nicht zwingend – durch den Einsatz moderner Werkzeuge entstanden. Hier und da ersetzen unsere Handwerker auch schon einmal die traditionellen Werkstoffe durch moderne Materialien. Die eignen sich dann für den mobilen Einsatz auf einem Handwerkermarkt ein bisschen besser. Oder sie gewährleisten eine höhere Haltbarkeit als bei ihrem mittelalterlichen Vorbildern. Die Kunden sind meist ausgesprochen dankbar dafür.

Bildstickerin
Vor den Augen des Publikums entsteht ein gesticktes Bild

Auf jeden Fall aber führen unsere Handwerker einen Teil der Arbeiten vor Publikum auf dem Markt aus. Fragen zur Arbeit sind dabei nicht nur erlaubt. Im Gegenteil, sie sind herzlich willkommen. Das Ergebnis der Arbeit sind dann natürlich Produkte nach mittelalterlichen Vorlagen: Almosenbeutel, Minnekästchen oder prunkvolle Handschriften zum Beispiel. Silberschmuck mit neuheidnischen Motiven oder Ähnliches hat unserer Meinung nach nichts auf einem Mittelaltermarkt zu suchen.

Dazu kommt, dass bei uns diese Handwerker auch wirklich mittelalterlich gekleidet sind. Pluderhemd und Lederschnürhose gibt es bei unseren Handwerkern nicht. Wir brauchen also nicht auch noch ein großes Lager, um den Besuchern unserer Märkte ein stimmiges Bild der Menschen im Mittelalter zu präsentieren. Wobei – wenn es ein Lager sein soll, liefern wir natürlich aus das. Auch hier achten wir darauf, dass die Kleidung und Ausrüstung der Akteure und die Einrichtung ihrer Zelte den Ansprüchen von Museen gerecht werden.

Auch die Musik, die auf unseren Mittelaltermärkten gespielt wird, ist mittelalterlich. Bei uns gibt es keine Rauf- und Sauflieder aus dem Repertoire der Wandervögel. Es gibt Heldenepen, Minne- und Meistersang.

Was unsere Mittelaltermärkte familientauglich macht

Eigentlich sollte das oben geschriebene als Argument für Familientauglichkeit schon reichen. Aber neben dem Schauen, Fragen und In-die-Hand-nehmen haben wir auch noch ein paar ganz spezielle Attraktionen für Familien und Kinder in petto.

Armbrustschiessbude
Unsere Armbrustschießbude – beliebt bei kleinen und großen Besuchern

Schießen mit dem Bogen oder – für die kleineren Gäste – mit der Kinderarmbrust, Hufeisenwerfen und unser Ritterturnier für Kinder gehören eigentlich immer dazu. Hier machen wir zugunsten der Familientauglichkeit auch gerne Abstriche bei der historischen Korrektheit.

Und natürlich gibt es auf unseren Mittelaltermärkten Speis und Trank. Da orientieren wir uns auch durchaus am Geschmack der Neuzeit. Aber: Cola und Pommes frites wird man bei uns vergebens suchen.

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