| Die Exercitien, oder: Was wir Ihnen vorführen |
| Das Ringleinstechen |
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Nach der Begrüßung des Publikums durch den Herold und dem feierlichen Einritt der Streiter
folgt das erste Exercitium: Das Ringleinstechen. Klein sind diese Ringlein, kaum dass eine
Hand hindurchgeht. Und doch müssen sie mit der Lanze aus vollen Galopp von ihrem Galgen geholt werden.
Nur wer beide Ringlein trifft darf danach auf den noch kleineren Meisterring reiten.
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| Das Helmeschlagen |
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Als nächstes gilt es, die Köpfe der Feinde sauber von ihren Hälsen zu trennen. Sechs Helme
sind hierzu auf der Turnierschranke aufgebaut, ein jeder auf einem Hals. Nur wer es schafft,
die drei Hälse der Feinde mit dem Schwert zu treffen, die der Freunde aber unversehrt zu
lassen, kann in diesem Exercitium Ruhm erlangen.
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| Die Sauhatz |
| Auf zur Jagd! Hier gilt es, die in der Turnierbahn aufgestellte Sau (keine Angst, das
Tier ist nicht echt) aus dem vollen Galopp mit dem Wurfspieß zu treffen. Wer es schafft, gar
das Herz der Bestie zu treffen, dem fliegen die Herzen des Publikums zu. |
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| Die Quintaine |
| Der Ritt auf den Roland ist die Übung für den ritterlichen Lanzenkampf. Wer
schafft es, den Roland mit eingelegter Lanze in Rotation zu versetzen, ohne vom Sack am
anderen Ende des Rolandsarmes aus dem Sattel geworfen zu werden? Doch wie oft hatte sich der Roland
eigentlich gedreht? |
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| Die Bagordia |
| Auf in den Kampf! Bewaffnet mit einem Strohsack gilt es, die Gegner aus dem Sattel zu
schlagen, ohne selbst entwaffnet zu werden. Wer zuletzt im Sattel bleibt, ist Sieger. |
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| Der Tjost |
| Die Königsdisziplin, der Kampf Mann gegen Mann. Angetan mit Helm und Schild, bewaffnet
mit der Lanze, gilt es, diese am Schild des Gegners zu zerbrechen oder diesen gar aus dem
Sattel zu werfen. Der Höhepunkt eines jeden Turniers! |
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Auf Wunsch können wir das Turnier um weitere Disziplinen wie Becher greifen, Äpfel spalten oder
Tuch aufnehmen ergänzen.
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